Winkelfehlsichtigkeit & Prismenrefraktion
Wenn Sehen
anstrengend wird.
Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen im Schläfenbereich, Doppeltsehen im Alltag und Migräne. All diese Probleme können, grade in Kombination, auf eine Winkelfehlsichtigkeit hindeuten. Vereinfacht gesagt verlaufen dabei die Fixierlinien beider Augen nicht parallel und die Augen müssen für den Ausgleich dauerhaft Muskelanstrengung aufwenden.
Der Blick im Gleichgewicht.
Eine Winkelfehlsichtigkeit kann mit Prismengläsern korrigiert werden. Dabei werden einfallende Lichtstrahlen umgelenkt und erlauben den Augen wieder im Muskelgleichgewicht zu arbeiten.
Für eine Prismenrefraktion werden spezielle Messreihen und Testverfahren angewandt, die außerhalb der Abläufe einer regulären Augenprüfung liegen. Im Gespräch mit Ihnen erfragen wir im Voraus, ob eine Prismenrefraktion sinnvoll ist.
Gut zu Wissen!
Was ist der Unterschied zwischen einer Winkelfehlsichtigkeit und Schielen?
Der Begriff Winkelfehlsichtigkeit beschreibt ein verstecktes Schielen, welches im Alltag selten auffällt.
Ist es schlimm wenn ich schiele?
70% der Bevölkerung sind symptomfrei von einer Winkelfehlsichtigkeit (oder auch Heterophorie) betroffen. Ein Problem entsteht aber erst dann, wenn sich Symptome äußern, die den Alltag beeinträchtigen. Dies ist bei ca. 7% der Bevölkerung der Fall.
Ich hatte früher kein Problem mit den Symptomen, jetzt schon. Wie kann das sein?
Um im Alltag die Fixierlinien bei einer Winkelfehlsichtigkeit parallel zu halten, müssen die Bewegungsmuskeln der Augen täglich große Anstrengungen aufwenden. Eine Änderung im Seh-Alltag kann dafür sorgen, dass sich Symptome zunehmend bemerkbar machen. Beispiele sind: Deutlich mehr Arbeit am Bildschirm, neue Hobbys mit häufig wechselnden Blickdistanzen (Tennis, Tischtennis).
Noch Fragen?
Ein klarer Ablauf schafft Sicherheit: Wir hören zu, messen präzise, beraten ehrlich und fertigen mit handwerklichem Anspruch.